News

nr 1

Unser neuer Internetservice für Sie! Wir haben endlich einen neuen Internetauftritt für Sie vorbereitet. Damit können unsere Angebote und die notwendigen Informationen von Ihnen besser und bequemer abgerufen werden. Jetzt ist die Navigation noch einfacher und der Zugang zu den konkreten Produktinformationen schneller. Sollten Sie an uns noch irgendwelche Fragen haben nutzen Sie bitte die […]

więcej

Holzarten für den Fensterbau

Meranti, Kiefer und mit einigem Abstand Fichte gehören laut einer Hersteller-Umfrage der Initiative ProHolzfenster e.V. zu den beliebtesten Holzarten im deutschen Holzfensterbau. Ein gewisser Trend geht zur Lärche, welche unter den Nadelhölzern als sehr widerstandsfähig gegenüber Witterungseinflüssen gilt.

Mit 38,6 Prozent liegt Meranti an erster Stelle, gefolgt von Kiefer mit 34,7 Prozent und Fichte mit 12,1 Prozent. Lärche hat sich mit 6,27 Prozent einen relativ beachtlichen Anteil erobert. Regional gibt es deutliche Unterschiede: Fichte zum Beispiel findet in Bayern mit 22,7 Prozent weitaus mehr Verwendung als in anderen Bundesländern.
Sind alle gleich gut geeignet? Es kommt auf den Einsatzzweck an – bewitterungs- und Einbausituation spielen eine Rolle, ebenso Verarbeitung und Oberflächenbeschichtung. Bei weichen Nadelhölzern wie der Kiefer sollten die Fensterkanten so verleimt sein, dass auf der Außenseite ausschließlich widerstandsfähiges Kernholz zum Einsatz kommt. Im Innenbereich sei gegen das bei der Kiefer übliche Splintholz nichts einzuwenden. Herstellungstechnisch kein Problem: Die Schichtverleimung macht es möglich, und qualitätsbewusste Fensterhersteller achten darauf. Lärche bietet den Vorteil, dass sie einen sehr viel größeren, astfreien Kernholzbereich besitzt.
Die richtige Qualität spielt auch bei den als hart und besonders robust geltenden Laubhölzern eine nicht unbedeutende Rolle. Meranti etwa zählt zu den Tropenhölzern. Doch dies allein ist noch keine Garantie für eine lange Lebensdauer des daraus gefertigten Bauteils. Ausschlaggebend ist die Dichte: Erst ab einem spezifischen Gewicht von mehr als 450 Kilogramm pro Kubikmeter erreicht man akzeptable Resistenzklassen. Schweres Meranti ist deshalb zu bevorzugen.

Design 2013 ® Agencja Reklamowa DeSER Designers Group